13.08.2013 Pfadfinder auf Tour durch Deutschland, NR
Eine etwas andere Schnitzeljagd
Neuburg Die Rover-Runde der Pfadfinder-Stämme Neuburg und Mangold von Wörth aus Donauwörth haben erlebnisreiche Tage hinter sich. Um zum bundesweiten Treffen der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) „rover.DE 2013“ nach Nürnberg zu gelangen, wurden die 14 Jugendlichen auf eine Schnitzeljagd quer durch Deutschland geschickt.
Nach dem Start am Neuburger Bahnhof waren die Rover drei Tage in den Nahverkehrszügen der Deutschen Bahnunterwegs. Während der Reise mussten sie Aufgaben lösen, die bis zum Start geheim waren.
Am ersten Tag reisten die Rover nach Mainz. Mit dem Regionalzug ging es nach Umstieg in Stuttgart weiter zum ersten Etappenziel. Sieben Stunden waren die 14 jungen Leute unterwegs. Genügend Zeit, um während der Bahnfahrt Karten zu spielen, zu rätseln und sich mit den Mitreisenden zu unterhalten.
Selbst um Fahrroute, Schlafplatz und Verpflegung kümmern
Das Unterwegssein ist ein wichtiger Teil des Pfadfindens, daher mussten sich die Rover selbst um Fahrtroute, Schlafplatz und Verpflegung kümmern. Ausgestattet waren die Teilnehmer lediglich mit ihrem Rucksack und einem Quer-durchs-Land-Ticket, das es ihnen erlaubte, deutschlandweit jeden beliebigen Regionalzug der Deutschen Bahn zu nutzen. „Für die Rover war nicht nur wichtig, dass die Gruppe zusammen reisen konnte, sie mussten auch flexibel unterwegs sein, um die gestellten Aufgaben zu lösen“, erklärt Anatol Scholz, Leiter Produkt- und Fahrgastmarketing der DB Regio AG. Während der gesamten Reise hat die Runde knapp 1100 Kilometer zurückgelegt, 15 Regionalzüge genutzt und sechs Orte besucht.
Stärkt das Gemeinschaftsgefühl
„Eine so spannende Reise zu organisieren, stärkt das Selbstvertrauen“, erläutert Rundenleiter Thomas Jacobsen. „Das Teamwork war super und ein ganz starkes Gemeinschaftsgefühl war zu spüren.“ Schwierigste Aufgabe der Neuburger war es, eine Insel in Großraum Köln zu finden. Das Fazit der Reise: „Bei rover.DE lernen sich junge Menschen aus ganz Deutschland kennen. Dabei entstehen Freundschaften, die sonst aufgrund der räumlichen Distanz nie entstanden wären“, so Jacobsen.
