23.12.2007 Jubiläumsfeier und Waldweihnacht, NR
Rund 200 Gäste aus allen Winkeln des Landes und auch aus dem Ausland waren am vergangenen Samstag angereist, um das 75-jährige Bestehen des Neuburger Pfadfinderstammes St. Georg zu feiern.
VonSebastian Hofmann
Den Beginn der Veranstaltung machte eine Ausstellung im Heim der Pfadfinder. Im Pfadfinderturm in der Eybstraße zeigten die Vereinsmitglieder anhand von Zeitungsartikeln, Briefen, Fotos, alten Uniformen und vielen anderen Gegenständen, wie sich ihre Gruppe im Laufe der siebeneinhalb Jahrzehnte gewandelt und entwickelt hat. Die Ausstellung war zugleich der allgemeine Treffpunkt der Jubiläumsgäste. Doch nicht nur diese, sondern auch interessierte Bürger fanden sich zwischen 14 und 16 Uhr im Pfadfinderturm ein, um die Geschichte des Stammes kennen zu lernen.
Ab 15.30 Uhr fand die Feier dann im Marstall in der Altstadt ihre Fortsetzung. In Festreden und Diavorträgen fanden wiederum Ereignisse aus der Vergangenheit Erwähnung. "Es ist richtig toll", sagte Stammesvorsitzender Daniel Gesche. "Wir waren ja in den vergangenen Monaten ziemlich mit Fotos sortieren beschäftigt, aber die Präsentation ist sehr gelungen." Weiter erzählte Gesche, dass er an diesem Abend schon so viele Geschichten von ehemaligen Pfadfindern, die teilweise schon seit Jahren nicht mehr in Neuburg waren, gehört habe. "Zwei unserer Ehemaligen sind bis aus Hamburg und der Schweiz gekommen."
Den Höhepunkt des Abends markierte eindeutig die Waldweihnachtsfeier. Diese fand nicht in irgendeinem abgelegenen Forst sondern im Herzen der Altstadt, oberhalb des Marstalls in der Burgwehr statt. Fast alle Gäste und Aktiven hatten sich eingefunden und sangen Weihnachtslieder. Auf großes Unverständnis stieß allerdings die Predigt von Pfarrer Dieter Lang. Sehr streng und mahnend ließ er wenig Gutes an den Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres. Viele der Pfadfinder hatten für die Worte des Stammeskuraten kein Verständnis übrig. Die Festgesellschaft ließ sich dadurch jedoch nicht die Stimmung vermiesen und sang das wohl bekannteste Pfadfinderlied "Flinke Hände, flinke Füße".
Den Abschluss der Feier begingen die Jubilare dann wieder im Marstall. Bei einer Brotzeit mit anschließendem Umtrunk ließen die Pfadfinder den Abend zusammen mit ihren Gästen zufrieden ausklingen. "Der Abend war großartig", sagte Daniel Gesche. "Ich habe viel positive Resonanz von den Gästen bekommen."
Weitere Bilder der Jubiläumsfeier gibt es bei uns im Internet unter www.neubruger-rundschau.de
